Nachrichten

Wir wünschen allen ein gutes neues Jahr!

Es soll euch und euren Familien viel glückliche Momente, Gesundheit und Zufriedenheit bringen!

Frohe Weihnachten!

Allen Freunden, Helfern, Unterstützern und Flüchtlingen ein frohes Fest und schöne Weihnachtsfeiertage!

1. Peißenberger Winterzauber

18.12.17

Dieses Jahr fand der erste Peißenberger Winterzauber statt. an drei der 4 Adventswochenenden wurden auf dem Rathausplatz an zwei Ständen von zwei Vereinen Essen und Trinken angeboten. Auch der Unterstützerkreis war dabei und bot am Sonntag, den 17.12. Spezialitäten an: selbstgemachten Apfelpunsch ohne Alkohol oder mit einem Schuss Calvados, eritreischen Eintopf mit selbstgebackenen Brot und gemischte afghanische Süßspeisen.

Der Besucheransturm war an diesem Sontag weitaus größer als wir erwartet haben und so war unser Punsch bald ausverkauft.

Hier 3 der fleißigen Helfer

Wir danken ganz herzlich für ihre tolle Hilfe am Stand:

Claudia, Klaus, Rita, Sabine, Bernhard, Uli, Andrea, Samir, Nasri, Mohammad, Moussa, Ronald und Abbey.

Und den Köchen:

Bahta, Tsegay, Girmealem, Yonas, Bahran, Traudl, Shyma und Zeba

für ihr wunderbares Essen!

Peißenberger Weihnachtsmarkt 2017

10.12.17

Beim Peißenberger Weihnachtsmarkt der Vereine an der Tiefstollenhalle waren auch wir wieder mit einem Stand vertreten. Das Team um Traudl Reichert bot köstliche Spezialitäten und wunderschöne Geschenkartikel an. Kein Wunder, dass an ihrem Stand großer Andrang herrschte.

Lisa Hogger, Rita Wiedmann und Andrea Freudhöfer informierten über die aktuelle Situation und erfreuliche Beispiele bereits erfolgter Intergration am Ort. 

   

 

Neues Beratungsangebot im iku

01.12.17

Wir freuen uns sehr, dass die beiden Jobbegleiterinnen Frau Angela Jansky und Frau Carola Dempfle nach Vereinbarung Beratungsgespäche im iku anbieten. 
Das Projekt "In Arbeit durch Jobbegleiter" richtet sich an Asylberechtigte, Geduldete und Asylbewerber

  • mit guter Bleibeperspektive (Iran, Irak, Somalia, Eritrea, Syrien) bzw. gesichertem Aufenthalt
  • über 25 Jahre
  • bereits in Beschäftigung oder auf dem Weg dorthin
  • mit ausreichenden beschäftigungsrelevanten Sprachkenntnissen  

Unter folgenden Telefonnummern können Termine vereinbart werden:

Frau Jansky:   0151/11 14 25 77

Frau Dempfle: 0151/40 70 84 07 

Hier der Flyer mit weiteren Informationen

 

Interview mit Rita Wiedmann

10.11.17

Rita Wiedmann berichtet in diesem Artikel über ihre Arbeit mit Flüchtlingen, und was sie trotz aller Widrigkeiten motiviert.

Vernissage im iku

15.10.17

Die erste Ausstellung von Künstlern im iku wurde am Sonntag mit einer Vernissage eröffnet.
Durch das unglaublich schönen Wetter an diesem Tag, kamen nicht so viele Besucher wie erhofft. Aber wer da war, konnte sehr schöne Bilder der Künstlerinnen bewundern. Durch den unterschiedlichen Stil von Frau Ingenfeld und Frau Diem, hinterlassen die Bilder vielfältige Eindrücke. Die Werke sind noch bis ca. Mitte Dezember zu bewundern. 

Auf der Seite Treffpunkt iku finden Sie eine kleine Fotogalerie mit einigen der ausgestellten Bildern.

Ältere Beiträge finden Sie im Archiv

Erster Tanzabend im iku

15.09.17

 

Rund 30 Besucher plus einige Kinder sorgten für eine gute Stimmung. Den Anfang machten die Frauen, die zusammen mit Claudia fleißig tanzen. Nach anfänglichen Zögern waren dann auch die Männer voll dabei. Die 2 Stunden vergingen wie im Flug und alle freuen sich schon auf das nächste Mal.

Durch den muslimische Trauermonat Muharram, der 30 Tage umfasst, mussten wir das Tanzen für Frauen auf  den 27. Oktober verlegen. Alle Termine findet ihr auch in unserem Terminkalender

Fernsehaufnahmen der ARD bei uns in Peißenberg

29.08.17

Das Fernsehen war bei uns!
Laut Umfragen ist den meisten Deutschen die Integration das wichtigste Thema, gefolgt von Rente und Bildung. Wie kann Integration gelingen, bzw. welche Probleme verhindern eine erfolgreiche Integration war daher auch DIE große Frage beim Wahlcheck der ARD. Lisa Hogger führte das Fernsehteam durch das iku und begleitete sie später auch zur Wohnung eines Peißenberger Flüchtlings und zur Hirschbergalm.
Zu sehen ist der Beitrag in der Mediathek des ARD
http://www.ardmediathek.de/…/Wahl-2017-ARD…/Das-Erste/Video….
Die Einspielung aus Peißenberg ist ab Minute 02:00 und die Hirschbergalm ab Minute 06:16 zu sehen.

 

   

Treffen mit KADEMOS

03.08.17

Die ehemalige Grünen-Politikerin und Landtagsabgeordnete Claudia Stamm und der renommierte Soziologe Stephan Lessenich von der LMU München machten auf Einladung des Peißenbergers Alexander Rossner auf ihrer Bayern-Tour Halt in Peißenberg. Sie alle eint die Gründung des Vereins KADEMOS (Kampagne für Demokratie und Solidarität), der sich für soziale Gerechtigkeit engagiert. Ziel der KADEMOS-Tour ist es, die Belange der Bayerischen Bevölkerung zu erfahren. Ein Thema, das die Menschen in Bayern bewegt, sind die zu uns geflüchteten Menschen. Diesem Thema widmete sich der Stopp im Peißenberger interkulturellen Treffpunkt "iku", wo acht unserer Unterstützer die zahlreichen Fragen beantworteten.

 


Es reicht! Demonstration in München

24.06.17

Bayern ist eins der Bundesländer, die vermehrt auf Abschreckung statt Integration setzen und
nach Afghanistan abschieben. Deshalb rief ein Bündnis bayernweit zur Demonstration auf unter
dem Motto „Es reicht!“ Arbeit für alle und keine Abschiebungen nach Afghanistan waren die Forderungen.
Laut Pressemitteilung nahmen ca. 3.500 Menschen teil.

Auf dem Foto ist ein Teil der Peißenberger Abordnung auf dem Marienplatz zu sehen, wo die Auftakt-Reden gehalten wurden. Danach setzte sich der Demonstrationszug zum Innenministerium am Odeonsplatz in Bewegung. Der Abschluss war wieder am Marienplatz. Afghanen musizierten mit traditionellen Instrumenten und sangen dazu, worauf ihre Landsleute, die zahlreich vertreten waren, mit einstimmten. Auch Hans Well trat mit seinen „Wellbappn“ auf.

Viele Besucher bei der Podiumsdiskussion "Integration ausgeträumt? - Bayern zwischen Solidarität und Ausgrenzung"

21.06.17

Trotz des schönen Sommerabends waren die 300 Plätze gut gefüllt. Neben
interessierten Peißenbergern waren v.a. Asylhelfer aus dem ganzen Landkreis
gekommen. Die Abwesenheit der Integrationsbeauftragten stieß auf großes
Bedauern. Es waren sich alle einig, dass die größten Probleme für die Integrationsarbeit
aus den Anweisungen des bayerischen Innenministeriums entstehen.
Die Unsicherheit durch sich ständig verändernde Bestimmungen belastet
die Flüchtlinge und ihre Betreuer, aber auch potentielle Arbeitgeber.
Die Hauptthemen waren Arbeit und Wohnraum. Laut Dr. Dünnwald bedeutet
Integration die Anpassung an die soziale und wirtschaftliche Situation.
Dazu muss man lernen und arbeiten können. Wer vom Arbeitsmarkt ausgeschlossen
wird, kann sich nicht integrieren.
Jörg Siegmund von der Politischen Akademie in Tutzing führte eloquent und
kompetent durch den Abend, den er nach zweieinhalb Stunden gefühlt
mittendrin schloss.

Hier ein Artikel über diesen Abend im Merkur

Der Veranstalter Asyl im Oberland hat Vertreter verschiedener Parteien im Rahmen der Veranstaltung um Stellungnahme zu Fragen zur Asylpolitik gebeten. Die Antworten auf diese Wahlprüfsteine können hier nachgelesen werden.

Demonstration in Tutzing gegen die ARE

16.06.17

Innenminister Herrmann hielt eine Rede zur Asylpolitik in der Evangelischen Akademie in
Tutzing. Dies nahmen Gegner des Abschiebelagers in Manching zum Anlass, zur Demonstration
gegen die bayerische Abschiebepolitik aufzurufen.
Der vom Bayerischen Flüchtlingsrat unterstützte und von der Polizei schwer bewachte
Demonstrationszug ging vom Bahnhof zur Akademie. Auch von unserem Unterstützerkreis nahmen Helfer teil.
Den Minister bekamen sie nicht zu Gesicht. Nur der Direktor der Akademie
kam heraus und äußerte sich verständnisvoll.
Außerdem lud er die beiden Organisatorinnen in die Veranstaltung ein.

Nach dem verheerenden Anschlag in Kabul

01.06.17

Am 31.05. wurden bei einem Anschlag nahe der deutschen Botschaft in Kabul nach Regierungsangaben mindestens 90 Menschen getötet und über 460 verletzt.
Auch die deutsche Botschaft wurde massiv beschädigt.

Dieses schreckliche Ereignis bestätigt uns in der Überzeugung, dass Afghanistan NICHT sicher, und eine Abschiebung dorthin unverantwortlich ist!

Am 24.06. findet eine (bereits vor dem vergangenen Mittwoch geplante) Großdemonstration in München statt. Das ist sicherlich eine gute Gelegenheit gegen Abschiebungen nach Afghanistan zu demonstrieren.

Hier der offizielle Aufruf  

 

Einen gelungenen satirischen Beitrag zu Abschiebungen nach Afghanistan liefert der Postillion. Hier klicken.

Pressemitteilung der Bayerischen Staatskanzlei

25.05.17 Das Kabinett beschließt Lockerungen bei Beschäftigung und Ausbildung

Hier der Originaltext aus der Pressemitteilung

Länderabend Afrika war ein großer Erfolg

21.05.17

Wir konnten am 21. Mai zahlreiche Besucher in der Tiefstollenhalle zu unserem Afrikaabend begrüßen. Es war schön zu sehen, wieviele Menschen sich für das Thema interessierten und sie kamen auch auf ihre Kosten - in mehrfacher Hinsicht.
Simon Primus, ein Politikwissenschaftler von der LMU München referierte unterhaltsam über den Kontinent und den langen Weg der Demokratisierung der einzelnen Länder seit der Kolonialzeit.
Die Flüchtlinge hatte groß aufgekocht und so konnten alle Besucher vom afrikanischen Buffet kosten. Was folgte, war tolle Musik von der Band German-African Connection, die zu mittanzen aufforderte.

Weiteres zum Länderabend auch hier

Länderabend Afrika

Am 21. Mai findet im Foyer der Tiefstollenhalle eine Veranstaltung zum Thema Afrika statt.

Beginn ist 16 Uhr, der Eintritt ist frei

Der Politikwissenschaftler Simon Primus erzählt ab 16:30 Uhr vom langen Weg der afrikanischen Länder zur Demokratisierung.

Anschließend gibt es Kostproben aus der afrikanischen Küche und ab 18 Uhr tritt die Musikgruppe German-African Connection auf.

Es erwartet euch also ein interessanter und abwechslungsreicher Nachmittag/Abend.

Hier das offizielle Plakat. 

Neues zum Thema Arbeitserlaubnis

10.04.17

Die Asylkoordinatoren Jost Herrmann und Susanne Seeling informieren über ihr Treffen mit der Landrätin und der Leitungsebene der Ausländerbehörde:
"Wir wurden aufgeklärt, dass die Arbeitsgenehmigungen (nach Vorbereitung der Akten durch die SachbearbeiterInnen) einmal wöchentlich gemeinsam von Herrn Hartl, Frau Schminke, Frau Martin, Herrn Leis und Frau Jochner-Weiß höchstpersönlich durchgesprochen und entschieden werden."
Wichtig/Neu ist

  • Jeder Fall wird weiterhin als Einzelfall geprüft
  • Wer Arbeit hat, darf sie behalten - sofern keine triftigen Gründe vorliegen, die dagegen sprechen, z.B. vollziehbar ausreisepflichtig oder Straftat...
  • Neue Arbeit ist auch bei geringer Bleibeperspektive möglich, wenn nicht andere wichtige Kriterien dagegensprechen.
  • ABER nach einem ablehnendem Bescheid gibt es keine neue Arbeitsgenehmigung
  • Bei Straffälligkeit wird auch keine Arbeitsgenehmigung erteilt (v.a. Gewaltdelikte und Betäubungsmittel, Schwarzfahren zählt hier nicht)
  •  Identitätsklärung: sollte jemand tatsächlich seine Identität nicht belegen können und dies das einzige Kriterium sein, das gegen die Erteilung einer Arbeitserlaubnis spricht, muss schriftlich (!) von der Botschaft (nicht nur dem Konsulat!) bestätigt werden, dass eine solche nicht erbracht werden kann (Einzelfälle).
     

Arbeitsverbot: Behörde dämpft Erwartungen

Münchner Stadtrat spricht sich gegen Abschiebung nach Afghanistan aus

Förderverein gegründet

Es ist vollbracht

Nach einer langen Vorbereitungszeit wurde am Freitag, den 17.03.2017 in Peißenberg der Förderverein Asyl im Oberland e.V. erfolgreich gegründet.

27 Gründungsmitglieder hoben den gemeinnützigen Verein aus der Taufe und wählten den Vorstand.
Das Ergebnis:

1. Vorsitzender Jost Herrmann
2. Vorsitzende Elisabeth Hogger
3. Vorsitzender Dieter Barta

Der Unterstützerkreis Asyl in Peißenberg kann nun über diesen Förderverein Verträge abschließen und Spendenquittungen ausstellen lassen. Der Förderverein übernimmt auch die buchhalterischen Aufgaben für die angeschlossenen Helferkreise.

Näheres kann in der Satzung des Vereins nachgelesen werden.